Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gestaltet seit 30 Jahren die Zukunft der Logistikbranche aktiv mit. In mehr als 700 Praxisprojekten pro Jahr berät das Institut Unternehmen aller Branchen und Größen und entwickelt Lösungen sowie Produkte rund um Materialfluss, Unternehmens- und Produktionslogistik, Verkehr und Umwelt. Daraus resultiert ein Know-how, das das Fraunhofer IML nicht nur zum führenden Logistik-Institut der Fraunhofer-Gesellschaft macht, sondern auch international große Anerkennung findet. So sieht das Ranking des renommierten, amerikanischen Georgia-Instituts for Technology »GeorgiaTech« das Fraunhofer IML unter den ersten drei Logistik-Institutionen der Welt.
Möglich machen diesen Erfolg 400 interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler, Doktoranden und Studenten sowie die fruchtbare Zusammenarbeit mit zahlreichen Industriepartnern. Ob Rückverfolgung von Lebensmitteln, energieeffizientere Lager, fahrerlose Transportfahrzeuge, Verbesserung der Binnenschifffahrt, automatisierte Parkhäuser oder die Ortung von Lawinenopfern: die gemeinsam entstandenen Lösungen erleichtern das tägliche Leben – nicht nur in der Logistik.
In eigenen Forschungshallen wie dem »openID-center« und der am 22. Juni 2011 eingeweihten Halle für »Zellulare Fördertechnik« arbeitet das Fraunhofer IML an der Entwicklung intelligenter Objekte, stets mit dem Blick auf die gesamte Lieferkette – vom Lager, über die Software bis hin zum Transport zu Land, zu Wasser und in der Luft. Ziel ist es dabei, die Logistik für die Zukunft zu rüsten und bereits bei der Entwicklung neuer Technologien deren spätere Kompatibilität mit allen anderen Gliedern der Logistikkette sicherzustellen.
Viele der Pilotprojekte haben mittlerweile eine weitreichende Bedeutung erlangt. Die Vision vom »Internet der Dinge«, dem sich selbst steuernden Warenfluss, wird inzwischen beispielsweise von der EU-Kommission als strategisches Thema vorangetrieben. Auch im »EffizienzCluster LogistikRuhr« ist das Fraunhofer IML mit insgesamt 16 Verbundprojekten sowie drei assoziierten Projekten vertreten.
Eine kleine Auswahl aus diesem umfangreichen Spektrum an Projekten unterschiedlichster Bereiche stellt das Fraunhofer IML auch auf dem »Zukunftskongress Logistik ‒ 29. Dortmunder Gespräche« vor.
