Pressemitteilung
Neue Wege in die logistische Zukunft
Wer sich im Wettbewerb behaupten will, der muss in die Zukunft schauen. Vor allem für die Logistikbranche gewinnt dies an Bedeutung, denn es gilt, immer schneller und flexibler auf Ereignisse zu reagieren und dabei hochkomplexe Zusammenhänge zu berücksichtigen. Daher stehen wegweisende Lösungsansätze und Visionen im Mittelpunkt des »Zukunftskongress Logistik – 29. Dortmunder Gespräche« am 6. und 7. September 2011 in den Dortmunder Westfalenhallen. Rund 470 Teilnehmer und 16 Aussteller haben die Einladung angenommen, gemeinsam einen Blick in die Zukunft der Logistik zu wagen.
Der Wunsch nach möglichst flexiblen Prozessen und nachhaltigen Produkten, eine alternde Bevölkerung, der Container-Boom in den Häfen oder die Versorgung immer größerer Städte werden dafür sorgen, dass die Logistik künftig eine noch wichtigere Rolle in der Wirtschaft spielen wird. Ganz in diesem Gedanken haben das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr die traditionsreichen »Dortmunder Gespräche« zu dem Technologie- und Zukunftskongress der Branche ausgebaut. »Mit dem Zukunftskongress Logistik zeigen wir, wie die Logistik in fünf bis zehn Jahren aussehen wird. Dafür haben wir die entscheidenden Zukunftsthemen der Logistikforschung in den Mittelpunkt gestellt und bieten zahlreiche Möglichkeiten, diese mit uns zu diskutieren. Es geht um die besten Lösungen für die Zukunft. Da sind alle Akteure der Branche gefragt«, erklärt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. Der Bedarf der Branche gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten ist groß: So hat das neue Konzept mit 30 Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen nicht nur so viele Referenten wie nie zuvor auf die Bühne geholt, sondern stößt auch mit rund 470 angemeldeten Teilnehmern (Stand 2.9.) auf sehr großes Besucherinteresse.
Kooperationen bestimmen die Zukunft
Einen Blick in die Zukunft der Logistik zu wagen heißt: neuen Ideen Raum zu geben, Visionen und Gedankenspiele zuzulassen und ein Umfeld zu schaffen, das Innovationen beflügelt, denn das Innovationspotenzial von Unternehmen entscheidet heute über ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit. »Im EffizienzCluster LogistikRuhr haben wir Theorie und Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft interdisziplinär zusammengeführt, die es sogar Wettbewerbern erlauben, gemeinsam an Themen zu forschen. Dahinter steckt die klare Erkenntnis: Unternehmen sind erfolgreicher, wenn sie gemeinsam an Lösungen arbeiten, sich innerhalb und außerhalb des Unternehmens vernetzen«, betont Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. Stellvertretend für diese Kultur stehen die Referenten des Eröffnungsplenums und verkörpern als Innovationstreiber aus der Praxis die Idee des Zukunftskongresses. Aus unterschiedlichen Branchenblickwinkeln werden Frank Wiemer, Mitglied des Vorstands der REWE Group, Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG, und Claus-Peter Neumann, Leiter der Technologischen Früherkennung der Volkswagen AG, die Bedeutung von Innovation und Vernetzung zeigen und konkrete Ratschläge geben, wie gemeinsame Innovationsinitiativen wie ein Spitzencluster zum Nutzen der gesamten Branche angegangen werden müssen. Am zweiten Kongresstag wird es zudem um gemeinschaftliche Lösungen für die »Herausforderungen durch den Klimawandel« gehen. Hier zeigen u. a. Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, und Dr. Joachim Wessels, Mitglied des Bereichsvorstands BRIEF der Deutschen Post DHL, welchen Beitrag die Logistik künftig zum Klimaschutz leisten muss.
Von spannenden Projekten lernen
Aufbauend auf den im Plenum angesprochenen Herausforderungen gewähren zwei parallel stattfindende Symposien in den kommenden zwei Tagen Einblick in thematisch ganz unterschiedliche Projekte: Im Fraunhofer-Symposium Logistik stehen erfolgreiche Umsetzungen und innovative Praxislösungen aus den Bereichen Güterverkehr, Intralogistik, Umwelt- und Ressourcenlogistik und die Prozesseffizienz im Vordergrund. Im Sinne der Vernetzung zukunftsweisender Ideen wurden hier auch Referenten mit Best-Practice-Projekten eingeladen, deren Konzepte sich künftig beispielsweise mit Fraunhofer-Lösungen oder Ideen des EffizienzClusters verbinden lassen. Mit 120 Wirtschaftspartner und 11 Forschungsstätten, die in insgesamt 30 Projekten zusammenarbeiten, ist der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte EffizienzCluster ein zentrales Netzwerk für die Zukunft der Logistik. Daher werden im EffizienzCluster-Symposium Leitthemen der Logistik von morgen und übermorgen diskutiert und aktuelle Ergebnisse aus den spannenden Forschungsprojekten des Clusters vorgestellt.
Zukunft zum Ausprobieren in der Ausstellung
Zusätzlich bietet die kongressbegleitende Ausstellung, die mit 16 Ausstellern ausgebucht ist, Gelegenheit sich aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und sich neue Technologien auch live anzusehen. Das EffizienzCluster-Projekt smaRTI stellt das Ziel eines selbststeuernden Materialflusses basierend auf smarten Ladungsträgern am Beispiel einer Miniatur-Logistikwelt vor.
