Er hat den unbedingten Glauben an seine Ideen und das richtige Umfeld, um die Welt zu verändern: Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Leiter Elektromobilität der Siemens Corporate Technology, ist Referent beim Zukunftskongress Logistik. In der Sequenz ”Zukunft findet Stadt” wird der Visionär des Elektroautos Ideen und Lösungen für attraktive und lebenswerte urbane Räume vorstellen.
Visionär des Elektroautos bei Zukunftskongress
Wie das Web 2.0 die Logistik-Welt verändert
Die sozialen Medien ermöglichen den Konsumenten von heute mehr Mitsprache denn je – und das hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die Logistik. Was die Menschen im Mitmach-Web antreibt und welche Macht sie wirklich haben, wird Prof. Dr. Christoph Moss im Expertengespräch der Sequenz “Zukunftstreiber Mensch” des Zukunftskongress Logistik erläutern. Der renommierte Kommunikationsexperte und Buchautor (“Vielen Dank für Ihre E-Mail”) lehrt Journalistik und Medienmanagement an der Business and Information Technology School (BiTS) Iserlohn. Die Diskussion steht unter dem Motto “Prinzip Verantwortung: Machen die Mitmach-Konsumenten die Logistik-Welt besser?”
Zukunftsforscher Klaus Burmeister zur Logistik für morgen
Folgt dem zügellosen Wachstum der Kollaps? Wie viel (Mega-)Effizienz fordern Megacities? Welche Implikationen hat der personalisierte Konsum für die Logistikindustrie? Das sind Fragestellungen aus der Szenariostudie “Delivering Tomorrow – Logistik 2050″ der Deutschen Post DHL, die Klaus Burmeister, Managing Partner des Beratungsunternehmens Z_punkt, mit erstellt hat. Der EffizienzCluster konnte den renommierten Zukunftsforscher jetzt als Top-Redner des ZukunftsPlenums im Rahmen des Zukunftskongress Logistik gewinnen. In einer Key-Note und einer anschließenden Podiumsdiskussion wird er sich mit zentralen Zukunftsfragen für die Logistik auseinandersetzen.
Neue Wege in die logistische Zukunft
Pressemitteilung
Neue Wege in die logistische Zukunft
Wer sich im Wettbewerb behaupten will, der muss in die Zukunft schauen. Vor allem für die Logistikbranche gewinnt dies an Bedeutung, denn es gilt, immer schneller und flexibler auf Ereignisse zu reagieren und dabei hochkomplexe Zusammenhänge zu berücksichtigen. Daher stehen wegweisende Lösungsansätze und Visionen im Mittelpunkt des »Zukunftskongress Logistik – 29. Dortmunder Gespräche« am 6. und 7. September 2011 in den Dortmunder Westfalenhallen. Rund 470 Teilnehmer und 16 Aussteller haben die Einladung angenommen, gemeinsam einen Blick in die Zukunft der Logistik zu wagen.
Der Wunsch nach möglichst flexiblen Prozessen und nachhaltigen Produkten, eine alternde Bevölkerung, der Container-Boom in den Häfen oder die Versorgung immer größerer Städte werden dafür sorgen, dass die Logistik künftig eine noch wichtigere Rolle in der Wirtschaft spielen wird. Ganz in diesem Gedanken haben das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr die traditionsreichen »Dortmunder Gespräche« zu dem Technologie- und Zukunftskongress der Branche ausgebaut. »Mit dem Zukunftskongress Logistik zeigen wir, wie die Logistik in fünf bis zehn Jahren aussehen wird. Dafür haben wir die entscheidenden Zukunftsthemen der Logistikforschung in den Mittelpunkt gestellt und bieten zahlreiche Möglichkeiten, diese mit uns zu diskutieren. Es geht um die besten Lösungen für die Zukunft. Da sind alle Akteure der Branche gefragt«, erklärt Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. Der Bedarf der Branche gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten ist groß: So hat das neue Konzept mit 30 Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen nicht nur so viele Referenten wie nie zuvor auf die Bühne geholt, sondern stößt auch mit rund 470 angemeldeten Teilnehmern (Stand 2.9.) auf sehr großes Besucherinteresse.
Kooperationen bestimmen die Zukunft
Einen Blick in die Zukunft der Logistik zu wagen heißt: neuen Ideen Raum zu geben, Visionen und Gedankenspiele zuzulassen und ein Umfeld zu schaffen, das Innovationen beflügelt, denn das Innovationspotenzial von Unternehmen entscheidet heute über ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit. »Im EffizienzCluster LogistikRuhr haben wir Theorie und Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft interdisziplinär zusammengeführt, die es sogar Wettbewerbern erlauben, gemeinsam an Themen zu forschen. Dahinter steckt die klare Erkenntnis: Unternehmen sind erfolgreicher, wenn sie gemeinsam an Lösungen arbeiten, sich innerhalb und außerhalb des Unternehmens vernetzen«, betont Dr. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung der EffizienzCluster Management GmbH. Stellvertretend für diese Kultur stehen die Referenten des Eröffnungsplenums und verkörpern als Innovationstreiber aus der Praxis die Idee des Zukunftskongresses. Aus unterschiedlichen Branchenblickwinkeln werden Frank Wiemer, Mitglied des Vorstands der REWE Group, Dr. Hansjörg Rodi, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG, und Claus-Peter Neumann, Leiter der Technologischen Früherkennung der Volkswagen AG, die Bedeutung von Innovation und Vernetzung zeigen und konkrete Ratschläge geben, wie gemeinsame Innovationsinitiativen wie ein Spitzencluster zum Nutzen der gesamten Branche angegangen werden müssen. Am zweiten Kongresstag wird es zudem um gemeinschaftliche Lösungen für die »Herausforderungen durch den Klimawandel« gehen. Hier zeigen u. a. Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, und Dr. Joachim Wessels, Mitglied des Bereichsvorstands BRIEF der Deutschen Post DHL, welchen Beitrag die Logistik künftig zum Klimaschutz leisten muss.
Von spannenden Projekten lernen
Aufbauend auf den im Plenum angesprochenen Herausforderungen gewähren zwei parallel stattfindende Symposien in den kommenden zwei Tagen Einblick in thematisch ganz unterschiedliche Projekte: Im Fraunhofer-Symposium Logistik stehen erfolgreiche Umsetzungen und innovative Praxislösungen aus den Bereichen Güterverkehr, Intralogistik, Umwelt- und Ressourcenlogistik und die Prozesseffizienz im Vordergrund. Im Sinne der Vernetzung zukunftsweisender Ideen wurden hier auch Referenten mit Best-Practice-Projekten eingeladen, deren Konzepte sich künftig beispielsweise mit Fraunhofer-Lösungen oder Ideen des EffizienzClusters verbinden lassen. Mit 120 Wirtschaftspartner und 11 Forschungsstätten, die in insgesamt 30 Projekten zusammenarbeiten, ist der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte EffizienzCluster ein zentrales Netzwerk für die Zukunft der Logistik. Daher werden im EffizienzCluster-Symposium Leitthemen der Logistik von morgen und übermorgen diskutiert und aktuelle Ergebnisse aus den spannenden Forschungsprojekten des Clusters vorgestellt.
Zukunft zum Ausprobieren in der Ausstellung
Zusätzlich bietet die kongressbegleitende Ausstellung, die mit 16 Ausstellern ausgebucht ist, Gelegenheit sich aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und sich neue Technologien auch live anzusehen. Das EffizienzCluster-Projekt smaRTI stellt das Ziel eines selbststeuernden Materialflusses basierend auf smarten Ladungsträgern am Beispiel einer Miniatur-Logistikwelt vor.
Fraunhofer IML- Ehrenmedaille für Erich Staake und Matthias Löhr
Fraunhofer IML- Ehrenmedaille für Erich Staake und Matthias Löhr
Anlässlich des »Zukunftskongresses Logistik – 29. Dortmunder Gespräche« ehrt das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML zwei Partner, die sich in den vergangenen Jahren in ganz besonderem Maße nicht nur für das Institut, sondern auch für das Zustandekommen des EffizienzCluster LogistikRuhr verdient gemacht haben mit der Fraunhofer IML-Ehrenmedaille. »Da wir den Kongress in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr veranstalten, möchten wir heute Erich Staake und Matthias Löhr danken, ohne deren persönlichen Einsatz der EffizienzCluster und damit auch diese gemeinsame Veranstaltung nicht zustande gekommen wäre«, betonte Laudator Prof. Dr. Axel Kuhn, Institutsleiter des Fraunhofer IML, auf der Preisverleihung im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung am 6. September 2011.
Erich Staake habe sich als Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG in der Antragsphase des SpitzenCluster-Wettbewerbs persönlich eingesetzt und das Fraunhofer IML bei der komplexen Antragsstellung unterstützt, so Kuhn. Als Moderator des Initiativkreises Ruhr habe er sich darüber hinaus bei logistikaffinen Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises dafür engagiert, das Clustermanagement mit Hilfe der EffizienzCluster Management (ECM) GmbH auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen. Heute gestaltet Staake den Cluster als Gesellschafter der ECM GmbH aktiv mit und sorgt dafür, dass der Duisburger Hafen an zahlreichen Forschungsprojekten des EffizienzCluster maßgeblich beteiligt ist. »Erich Staake hat den Forschern des Fraunhofer IML immer wieder Türen geöffnet und unsere Forschung nachhaltig vorangetrieben, dafür möchten wir uns heute mit der Fraunhofer IML-Ehrenmedaille bedanken«, hob Kuhn hervor.
Auch Matthias Löhr, erfolgreicher Unternehmer und innovativer Logistik-Dienstleister, ist ein Unterstützer des EffizienzCluster LogistikRuhr von der ersten Stunde an. »Er hat mit seiner Erfahrung sowie gutem Rat die ersten Schritte des Clusters entscheidend mit begleitet. Heute setzt er sich als Vorsitzender des EffizienzCluster Logistik e. V. unermüdlich für den Ausbau des Clusters ein und verbessert die Sichtbarkeit der
Forschungsthemen«, hob Kuhn hervor. Darüber hinaus habe Löhr sich durch seine Vorreiterrolle im Fraunhofer-Innovationscluster »Cloud Computing in der Logistik« verdient gemacht. Dort habe er Meilensteine für ein aktuelles Forschungsfeld gesetzt. »Als Ideengeber und Geschäftsmann ist Matthias Löhr für den Fraunhofer-Innovationscluster und die Logistics Mall unverzichtbar. Ich freue mich, Herrn Löhr heute für sein Engagement als risikobereiter Unternehmer mit Spürsinn für neue zukunftsweisende Technologien mit der Fraunhofer IML-Ehrenmedaille auszuzeichnen«, unterstrich Kuhn.
Die Fraunhofer IML-Ehrenmedaille:
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML verdankt seine herausragende Position in der Logistik-Forschung nicht nur der hervorragenden Arbeit seiner Mitarbeiter, sondern in gleichem Maße seinen Partnern und Freunden in Forschung, Politik und Wirtschaft. Mit der Fraunhofer IML-Ehrenmedaille würdigt die Institutsleitung zu besonderen Anlässen Menschen, die durch ihr persönliches Engagement und ihre Unterstützung in strategischen oder wissenschaftlichen Fragestellungen die Forschungsarbeiten des Instituts in besonderer Weise begleitet, unterstützt und gefördert haben. In seiner 30-jährigen Geschichte hat das Institut bisher drei Fraunhofer-IML-Medaillen verliehen, u.a. an Dr. Dianjun Fang für die Etablierung der technischen Logistik in China sowie den Aufbau und die Leitung des dortigen Fraunhofer IML-Projektzentrums.